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Spanischer Fußball

Weil Deutschland und Spanien zu den derzeit dominierenden Nationalmannschaften zählen, trafen die Teams in den letzten 6 Jahren zweimal bei großen Turnieren aufeinander. Besonders tragisch aus deutscher Sicht war dabei die Niederlage im Finale bei der Europameisterschaft 2008. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion verlor Deutschland gegen Spanien mit 0:1, was den Spaniern den EM-Titel einbrachte. Zwei Jahre später, bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, spielten Deutschland und Spanien ebenfalls gegeneinander, diesmal bereits im Halbfinale. Das 0:1 aus deutscher Sicht köpfte ausgerechnet Abwehrchef Carles Puyol, Deutschland hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Spanien nutze den Schwung und holte sich anschließend den Weltmeistertitel.

Kurzer Prozess gegen deutsche Teams

Spanischer Fußball gilt aber nicht nur im Bereich der Nationalmannschaften als der beste der Welt. Auch die Clubs aus Madrid und Barcelona räumen auf europäischer Ebene regelmäßig Pokale ab. Zuletzt gewann Real Madrid im stadtinternen Finale gegen Atlético Madrid die Champions League. Dabei warf Real nicht weniger als drei deutsche Mannschaften aus dem Wettbewerb. Im Achtelfinale musste Schalke 04 dran glauben, vor allem das 1:6 in Gelsenkirchen im Hinspiel schmerzte der deutschen Fußballseele. Eine Runde später machte es Borussia Dortmund nicht besser und ging in Madrid deutlich mit 0:3 unter. Das Rückspiel gewann der BVB zwar, aber das 2:0 reichte nicht zum Weiterkommen. Stattdessen stand Real Madrid im Halbfinale und durfte sich mit Bayern München messen. Der Vorjahressieger fand im Hinspiel gegen Madrid kein Mittel und verlor mit 0:1. Zur Demütigung für Bayern geriet das anschließende Heimspiel, in dem die Münchner mit 0:4 untergingen.

Der ewig junge Klassiker

Das traditionsreichste Duell im spanischen Fußball ist das zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Zum ersten Mal spielten die beiden Clubs im Jahr 1902 gegeneinander. Die spanische Sprache nennt das Spiel, das seither mehr als 250 Mal stattfand, „El Clásico“. Nicht nur spanischer Fußball ist ohne die beiden Mannschaften nicht vorstellbar, auch in Europa treffen Madrid und Barcelona häufig aufeinander. Allein in der Saison 2010/2011 kam es zu 5 Spielen innerhalb von nur 5 Monaten. Neben den Duellen in der spanischen Liga waren dies das Halbfinale der Champions League und das spanische Pokalfinale. Die Anhänger aller spanischen Teams gelten als sehr leidenschaftlich. Allerdings sind die Fans von Real Madrid erfolgsverwöhnter als die anderer Teams. Für sie zählt nur ein Sieg, im Falle eines Rückstands oder einer aussichtslosen Situation sind sie nicht gerade bekannt dafür, ihr Team anzufeuern. Wenn Real allerdings einen Pokal errungen hat, dann machen die Anhänger die Nacht zum Tag. Der traditionelle Ort für ihre Siegesfeiern ist der Plaza de Cibeles in Madrid.

Spanisch sprechen im Stadion

Wenn man als Tourist in Spanien ins Stadion gehen will, muss man nicht unbedingt vorher Spanisch sprechen lernen. Man sollte allerdings die spanische Sprache beherrschen, wenn man sich mit dem Fan einer einheimischen Mannschaft über das Spiel unterhalten will. Die wichtigste Vokabel ist dabei ein langgezogener Schrei: „Gooooooooool!“ So nämlich feiert der Spanier ein Tor seines Teams. Das Tor, das auf dem Spielfeld steht, wird hingegen als „la portería“ bezeichnet. Lauthals fordern kann man auch „tarjeta roja“, eine rote Karte, oder „penalti“, einen Elfmeter.

GOOOOOOOOOOOOOOOOOOL!!!!!!!

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