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Spanische Köstlichkeiten

Spanish Cuisine. Assorted tapas on ceramic plates.

Paella, Tapas, Gazpacho – für viele Leute gehören diese Wörter zu den wenigen, die sie überhaupt im Spanischen kennen. Sie bezeichnen drei spanische Köstlichkeiten, die man weit über die Grenzen des Mittelmeerlandes hinaus kennt. Das Meer ist ein gutes Stichwort für die Küche Spaniens, denn sie zeichnet sich vor allem durch die Verwendung von Fisch und Meeresfrüchten aus. Das beste Beispiel ist die Paella, die als typisches Fischgericht gilt. Allerdings wird in der originalen Rezeptur, die ursprünglich aus Valencia kommt, kein Fisch, sondern Hühner- oder Kaninchenfleisch verwendet. Dazu kommen mit Safran gefärbter Reis und verschiedene Sorten Gemüse, darunter Tomaten, Paprika und Bohnen. Erst als sich die Paella als beliebte Mahlzeit über ganz Spanien verbreitet hat, entstanden Rezepte, in denen Fisch statt Fleisch oder beides zusammen verwendet wurde.

Kleines Betrügerwürstchen

Wenn man Spanisch lernen will und einem der Lehrer irgendwann ein paar Schimpfwörter beibringt, kann es sein, dass auch das Wort „chorizo“ dabei ist. So bezeichnet man im Spanischen einen kleinen Betrüger oder Dieb. Eigentlich ist Chorizo jedoch die Bezeichnung für eine landestypische Wurst, die mit Knoblauch und Paprika gewürzt ist. Sie besteht vor allem aus Schweinefleisch, weshalb sie sehr fettig ist. Außerdem sind die Innereien, die bei der Herstellung verwendet werden, nicht jedermanns Geschmack. Von der Chorizo gibt es verschiedene Geschmacksrichtungen, die sich dahingehend unterscheiden, dass man unterschiedliche Sorten von Paprika verwenden kann.

Gemischtes Allerlei aus Madrid

Spricht man über spanische Köstlichkeiten, dann darf man nicht den Cocido madrileño vergessen. Das ist ein Eintopf aus Kichererbsen, der – man erkennt es vielleicht am Namen – aus Madrid stammt. Neben Kichererbsen besteht der Cocido aus Kartoffeln und anderem Gemüse sowie aus Fleisch. Laut Tradition muss das verwendete Fleisch, das vom Schwein, vom Rind oder vom Huhn stammt, sehr alt sein. Dazu kommen häufig noch Blutwurst, Brotkrumen und der berühmte Serrano-Schinken, außerdem noch Knochen von Rindern und Schweinen, die ihren Geschmack an die Brühe abgeben sollen. Wenn man einen Cocido madrileño im Restaurant isst, dann ist es traditionell so, dass die Zutaten getrennt auf den Teller getan werden: erst die Brühe, dann das Gemüse und am Ende das Fleisch.

Die wichtigsten Wörter und Sätze fürs Restaurant

Selbstverständlich wissen die Einheimischen am besten, welche Spezialitäten in ihrer Region am leckersten schmecken. Nicht zuletzt deshalb ist es eine gute Idee, die spanische Sprache zu lernen. Das hilft dann auch dabei, sich auf der Speisekarte eines spanischen Restaurants zurechtzufinden. So kann man erst einmal um die Karte bitten, indem man „La carta, por favor!“ sagt. Ist man fertig mit dem Essen, ersetzt man „carta“ einfach durch „cuenta“, und schon erhält man die Rechnung. Hört man vom Kellner „Que aproveche!“, dann wünscht er einen guten Appetit, bringt er ein Essen, das man nicht bestellt hat, kann man ihm ein „No he pedido ésto.“ an den Kopf werfen. Wenn man allerdings mit dem Spanisch lernen noch nicht so weit ist, dann reicht es, vorerst nur einen einzigen Satz zu beherrschen, nämlich: „No hablo Español.“ Damit bringt man zum Ausdruck, dass man die spanische Sprache nicht spricht, und muss fortan hoffen, dass der Kellner bereit ist, die Speisen und Getränke pantomimisch darzustellen.

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